Am 19. Juni fand mit einigen Bürgern die Ortsbegehung in Bürgeln statt.
Allgemeines


Am Start-Treffpunkt Feuerwehrgerätehaus informierte Ortsvorsteher Sebastian Reichel zunächst über diverse Themen:
Die Aktion „Pfaffen zapfen“ am 30.05. war sehr erfolgreich und es konnten insgesamt 4.000 Euro eingenommen werden. Davon gehen 1.000 Euro an den Kindergarten Lummerland Bürgeln. Die restlichen 3.000 Euro werden an die drei weiteren Kindergärten in Cölbe verteilt.
Aufgrund des aktuellen Befalls mit dem Eichenprozessionsspinner (EPS) ist der obere Spielplatz „Höhenweg/Zum Loh“ bis auf Weiteres gesperrt. Diesbezüglich informiert der Bürgermeister Dr. Jens Ried, dass Mitarbeiter des Bauhofs eine entsprechende Schulung erhalten sollen, um das Absaugen der EPS-Nester zukünftig selbst durchführen zu können. Sollten Anwohner EPS-befallene Eichen entdecken, wird um eine entsprechende Meldung an den Ortsbeirat oder die Gemeindeverwaltung gebeten. Allerdings werden keine Nester außerhalb der Ortsbebauung entfernt.
Die Spielzeugkisten auf den Spielplätzen am Bahnhof und Höhenweg sind repariert bzw. erneuert worden. Die Kisten wurden zudem gesichtet und aufgefüllt, sofern notwendig. Es wird sich zudem für eine private Spende an Spielzeug bedankt.
Der Straßenausbau in der „Langen Mauer“ hat begonnen, der Weg von der „Langen Mauer“ zu dem oberen Spielplatz ist zudem bereits abgesteckt worden.
Das Bushaltestellen-Ersatzschild wurde entfernt, das Loch nahe dem Gully an der Bushaltestelle wurde geschlossen.
Es wird bald eine neue Satzung bezgl. Reinigung/Straßenreinigung geben; es wird dahingehend noch mal dran erinnert, dass die Rinne zwischen Straße und Gehweg von den Anwohnern zu reinigen ist.
Es wird noch mal dran erinnert, dass für die ordnungsgemäße Entleerung der Gelben Tonnen weder die Gemeinde noch der Landkreis noch der Müllabfuhrzweckverband verantwortlich ist, sondern das Duale System Deutschland, das diesen Auftrag im Rahmen einer überregionalen Ausschreibung an einen Entsorger vergibt.
Friedhof
Anschließend wurde die Ortsbegehung am Friedhof fortgesetzt. Es wird einmal von unten nach oben über den Friedhof gegangen und folgende Punkte werden besprochen bzw. festgehalten:
Im unteren Bereich wird eine kaputte Gießkanne entsorgt, unten befinden sich somit nur noch 4 Gießkannen und oben 3. Es wird beschlossen 5 bis 10 neue Gießkannen zu besorgen. Da im unteren Bereich die Gießaufsätze fehlen, wird überlegt, dort ein Korb zu installieren, wo man die Gießaufsätze bei Nicht-Benutzung reinlegen kann.
Es wird dran erinnert, dass die Besitzer der Gräber dafür verantwortlich sind, auch den Bereich um die Gräber (20 cm von der Grabumrandung) frei von Unkraut, bzw. Gras zu halten.
Es wird angeregt, durch die Gemeinde neuen Kies für die Wege zu organisieren und dort auszubringen, wo nötig.
Die Bänke an dem kleinen Gebäude/Kapelle sind abzuwischen und ggf. neu zu positionieren.
Im Bereich der Stelengräber und Urnen-Reihengräber soll ein Baum gepflanzt werden. Der Ortsbeirat bittet um eine Baumspende.
Im Bereich der Urnengräberwand wird informiert, dass die davor gestellten Blumen und Gestecke regelmäßig durch die Gemeinde entsorgt werden.
Roter Platz

Nach der Begehung des Friedhofs gehen der Ortsbeirat und anwesenden Gäste zum Roten Platz. Dort werden folgende Punkte festgehalten bzw. festgelegt:
Im hinteren Beet wurden bei einer Pflanzaktion am 11. April 2026 diverse Pflanzen eingepflanzt. Mittlerweile sind dort auch unerwünschte Pflanzen („Unkraut“) gewachsen, diese können gerne jederzeit, auch von Anwohnern, gejätet werden.
Im vorderen Beet soll ein Schild mit der Aufschrift „Regionale Wiese – das muss so aussehen“ aufgestellt werden. Hier soll kein „Unkraut“ gejätet werden, da nicht direkt ersichtlich ist, was davon zu einer regionalen Wiese gehört und was nicht. Was jedoch definitiv entfernt werden darf, auch gerne von Anwohner, sind: Brennnessel, Distel und Ampfer.
Bachbrücke/Bachwiese
Zum Abschluss der Ortsbegehung gehen der Ortsbeirat und die anwesenden Gäste zu der Sitzgruppe an dem Roten Wasser (Bachwiesenweg). Dort werden folgende Punkte besprochen und festgehalten:
Die dortigen Bänke und der Tisch sollen abgewischt werden.
Die Brücke zu dem Bachwiesenweg wird innerhalb der nächsten 2 Jahre neu gemacht – die Breite der Brücke und die der Ausfahrt werden gleichbleiben. Bezahlt werden soll es über das Sondervermögen der Bundesregierung. Die Bauplanung hat schon begonnen. Die Maßnahme wird 8 bis 10 Wochen dauern.

Die Eigentümer der beiden Grundstücke am Bachwiesenweg direkt hinter der Brücke links und rechts haben eine Änderung des Bebauungsplans beantragt. Über den Antrag wird voraussichtlich im Herbst dieses Jahres durch die Gemeindevertretung entschieden werden. Wird der Antrag angenommen, wird die Gemeinde den Bebauungsplan ändern und anschließend wird dieser in einer sog. Offenlage öffentlich einsehbar ausgelegt. Widersprüche sind dann möglich.
Termine
17.07.2026: „Dorf-Gespräch statt Dorf-Gerücht“ (17 bis 18 Uhr, Sitzgruppe an der Bach). Anwesend sein werden mind. zwei Mitglieder des Ortsbeirates, um Fragen und Anregungen aus dem Ort zu klären.
20.08.2026: Sitzung Ortsbeirat (19.30 Uhr, Kleiner Saal MZH)